Tax-Lien-Profi Franz Mairhofer erstmals im Video-Interview

Deutscher Tax-Lien-Investor hilft Neulingen beim Einstieg

Links aus dem Video: a) Buchtipp ► Rich Dad, Poor Dad für das richtige Mindset
b) Video-Kurs von Franz Mairhofer ► Anmeldeseite

Für Fragen nutzen Sie bitte das Kommentarfeld am Ende der Seite, Danke!

Video-Interview zum Nachlesen:

Gee Jay:

Warum wir heute in einer Schule sind, dazu gleich mehr im Video. Neben mir sitzt Franz, der ist Tax-Lien-Profi. Und Franz, bitte, was ist ein Tax Lien für unsere Zuschauer?

Franz:

Ein Tax Lien ist eine Steuerschuldverschreibung, die in den USA erstellt wird von den Countys, also von der Bezirksregierung, wenn Immobilienbesitzer oder Grundstücksbesitzer vergessen, ihre Steuern zu bezahlen.

Gee Jay:

Und warum könnte das jetzt für uns Deutsche interessant sein, dass es in den USA Tax Liens gibt?

Franz:

Das ist deswegen interessant, weil es eine Alternative zu dieser Null-Zins-Politik in Europa im Moment darstellt, weil diese Steuerschuldverschreibungen verzinst werden. Und damit Rendite erwirtschaften für uns Investoren.

Gee Jay:

Also wir Europäer können Geld verdienen mit dem, was die in den USA tun?

Franz:

Genau so ist es.

Gee Jay:

Und wie überhaupt so ein Tax Lien funktioniert, das wird uns jetzt der Franz an der Tafel zeigen.

Franz:

Genau. Das Ganze ist ein sehr einfacher Prozess – wir machen hier einmal eine Zeitachse – und starten tut das Ganze … nehmen wir mal an, das wäre jetzt hier Dezember, ein Immobilienbesitzer in den USA seine Steuern nicht bezahlt, seine Grundstückssteuer.

Wenn die nicht bezahlt werden, da gibt es seit vielen Jahren in den USA ein Gesetz, dann kann im Mai die Bezirksregierung oder das County so ein Tax-Lien-Zertifikat erstellen. Also eine Steuerschuldverschreibung.

Dieses Zertifikat wird vom County im Mai auf Auktionen versteigert werden. Das heißt, wir als Investoren können online von Deutschland aus, von Österreich, von der Schweiz aus diese Zertifikate online kaufen.

Wenn ich dieses Zertifikat hier im Mai gekauft habe, dann bekommt der Immobilienbesitzer im Beispiel Florida zwei Jahre Zeit, um diese Steuerschuld zu begleichen. Er hat zwei Jahre Zeit, diese Steuerschuld zu begleichen. In der Zwischenzeit erhält das County das Geld vom Investor und kann damit arbeiten.

Wenn er jetzt nach einem Jahr zum Beispiel bezahlt, dann bekomme ich als Investor meine Investition in das Tax-Lien-Zertifikat plus eine Verzinsung vom County ausgezahlt. So erwirtschaften wir regelmäßig unsere Renditen, in diese Art der Geldanlagen.

Wenn Sie sich jetzt fragen: Was passiert, wenn das Zertifikat nicht bezahlt wird vom Immobilienbesitzer? Dann geht nach zwei Jahren das Häuschen in den Besitz des Tax-Lien-Besitzers über. Das heißt, wir erhalten anstatt das Geld vom Tax Lien das Haus des Besitzers.

Damit kann man auch noch mal sehr gute Renditen machen. So funktioniert in einzelnen Schritten, ganz kurz dargestellt, die Investition in Tax Lien Zertifikate.

Gee Jay:

Okay, lass uns ins Detail gehen.

Warum gibt es überhaupt diese Tax Liens – also, das macht für mich erst mal den Eindruck: Man kann Geld investieren, und wenn man Glück hat, kriegt man hohe Zinsen raus. Wenn man noch mehr Glück hat, kann man ein Haus gewinnen. Aber das ist ja nicht der Hintergrund, dass man solche Leute wie dich sozusagen jetzt reich machen möchte. Was ist der Hintergrund überhaupt, warum es Tax Liens gibt?

Franz:

Also, der Hintergrund ist folgender: Das erste Tax-Lien-Zertifikat wurde 1698 erstellt. Das war im Rahmen der Besiedelung. Die Bevölkerung ist in den USA gewachsen, und es wurden Bezirksregierungen gegründet.

Diese Regierungen brauchten für die Bevölkerung Infrastruktur. Das heißt, mit diesen Immobiliensteuern oder Grundstückssteuern werden die Polizei, die Feuerwehr, die Kindergärten, die Krankenhäuser und die Schulen finanziert. Deswegen ist das so wichtig. Deswegen wurde dieses Gesetz auch geschaffen, dass die Leute ihre Steuerschulden bezahlen.

Wenn das nicht passiert ist – und deswegen wird auch der Druck so erhöht, wenn es nicht passiert – dann fehlt beim County das Geld zur Finanzierung dieser wichtigen Infrastruktur. Deswegen gibt es das schon so lange.

Es ist halt im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. Weil – es werden keine Provisionen bezahlt in diesem Business, weil die ja direkt mit der Regierung ein Geschäft machen. Und deswegen gibt es dafür auch keine Werbung in der klassischen Finanzindustrie.

Gee Jay:

Ist das richtig, wenn ich das so zusammenfasse, dass es sich über Jahrhunderte bewährt hat? Das System, dass der Staat dieses Steuergeld braucht und wenn jemand seine Steuer nicht zahlt, dann kann da ein Investor einsteigen und bezahlt dann die Steuer. Das heißt, der Landkreis, die Gemeinde oder die Regierung, die kann arbeiten mit dem Geld und damit das für den Investor, der einspringt überhaupt attraktiv ist, dafür gibt es dann die hohen Zinssätze. So ist dieses Prinzip, oder?

Franz:

Genauso ist das Prinzip. Und wenn du über Zinssätze sprichst, dann liegen wir je nach Bundesstaat in der Größenordnung zwischen 5 und 28% Rendite.

Rendite zwischen 5 und 28 Prozent!

Gee Jay:

Ja – das ist von der Höhe des Zinssatzes ein Grund, warum man sich näher damit beschäftigen kann, und auch der Einstieg, den du gegeben hast: Es gibt im deutschsprachigen Raum bisher wenig Information darüber – weil das ist jetzt kein Geschäft, was irgendwie über Finanzdienstleister gut läuft. Es gibt keine Provisionen. Es ist vielleicht für Leute interessant, die bereit sind, selbst Know-how auszubauen und Zeit und Geld zu investieren. Es kommt ja kein anderer zu ihnen und verkauft was.

Franz:

Ja.

Gee Jay:

Wie bist du zu den Tax Liens gekommen?

Franz:

Ich war bei einer Veranstaltung vom Robert Kiyosaki, und dort wurde genau diese Investitionsmöglichkeit vorgestellt. Er hat das schon in seinem Buch „Rich Dad, Poor Dad“ beschrieben. Da hab ich mir gedacht: „Das musst du dir genauer ansehen“ und hab mich dann sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt. Habe mich schulen lassen – und ich war gleich so begeistert, dass ich gesagt habe: „Genau das mache ich!“ Und seit fünf Jahren bin ich dabei.

Gee Jay:

Okay – also das war eine Veranstaltung, und du hast dafür Geld erst mal ausgegeben, oder? Du hast selbst erst mal investiert in dein Know-How. Das war jetzt nicht irgendwie umsonst. Es gibt ja auch von Finanzdienstleistern Veranstaltungen, wo man umsonst hingehen kann, und dann kriegt man Produkte verkauft, aber das war jetzt anders.

Franz:

Ja.

Gee Jay:

Vielleicht für unsere Zuschauer, wenn du etwas geben möchtest: Was sind denn da die drei größten Fehler, die man begehen kann, wenn man in die Richtung gehen möchte – also das, was unsere Zuschauer dann nicht machen sollen?

Franz:

Die drei größten Fehler, die man machen kann – ich würde sagen, der erste Fehler ist, sich das Wissen nicht im Detail anzueignen. Das Wichtigste ist dabei – und da kann man den zweiten großen Fehler machen – das ist die Recherche der Immobilie von den Tax-Lien-Zertifikaten, also was kauft man hier? Diese Information braucht man.

Der dritte Fehler ist eigentlich, nicht damit zu beginnen, diese Investition zu machen. Aber es setzt voraus – und das „Aber“ sage ich ganz deutlich: Man muss als Anleger eine gewisse Zeit investieren. Das ist was für aktive Anleger – aber dafür gibt es auch entsprechende Renditen.

Gee Jay:

Wie sicher ist das überhaupt, die ganze Anlage, wenn man jetzt mal so einhakt?

Franz:

Wenn ich weiß, was ich tue, welche Tax-Lien-Zertifikate ich kaufe, kann nichts passieren. Das Einzige, was passieren kann, ist dass der Immobilienbesitzer Bankrott erklärt und überhaupt nichts bezahlt.

Ja? Und dann habe ich immer noch die Möglichkeit, die Property zu kriegen. Oder er wird vom Gericht verurteilt, halt das abzustottern. Dann warte ich etwas länger auf mein Geld – habe ich persönlich noch nicht erlebt in den Jahren, seit ich das mache.

Gee Jay:

Genau. Im häufigsten Fall, man bekommt einfach die hohen Zinsen, man weiß vielleicht nicht, wann man sie bekommt, denn er hat zwei Jahre Zeit zu zahlen. Im Laufe der zwei Jahre kriegt man das Geld. Und wenn der nicht mehr zahlen kann, dann steht quasi als Sicherheit das Haus an, was dann da verwertet wird. Und dann wird einem das Haus übertragen … ?

Franz:

Ja.

Gee Jay:

… oder zumindest, das ist als Sicherheit da, dieses … wahrscheinlich zehnmal höher als überhaupt das Geld, was du investiert hast, oder?

Franz:

Die Absicherung ist immer durch die Immobilie gegeben.

Gee Jay:

Ja?

Franz:

Ja. Ein Beispiel aus meinen eigenen Investitionen: Ich habe im Moment an die hundert Tax Liens in meinem Portfolio. Und das ist ein Immobilienwert, aktuell so ungefähr bei 3,5 Mio. USD. Also du hast immer einen …

Gee Jay:

Das steht dem gegenüber …

Franz:

Das steht dem gegenüber.

Gee Jay:

Ja.

Franz:

Und damit habe ich eine Absicherung –Totalverlust gibt’s hier nicht!

Gee Jay:

Ja, okay.

Franz:

Ja? Und ich handle mit Regierungsbehörden, da ist alles festgelegt! Das ist das …

Gee Jay:

Das Licht ist gerade ausgegangen. Ich mach’s weiter an, das Video läuft dabei weiter. So, jetzt haben wir wieder Licht.

Franz:

Das Schöne an der Investition ist wirklich, dass es nach ganz strengen Regeln funktioniert, ganz konsequent festgelegten Regeln. Wenn man sich an diese Regeln hält, kann nichts schief gehen.

Gee Jay:

Genau. Können wir nochmal die Vorteile zusammenfassen? Also damit jemand noch mehr Freude hat, sich dann mit dem Thema zu beschäftigen? Was sind so – wenn man eine Handvoll Vorteile zusammensammelt, was sagt man da?

Franz:

Die Vorteile sind: Erstens, ich habe eine vollkommene Unabhängigkeit in meiner Investition – also das Geld, was ich anlege – von irgendwelchen Zinsentscheidungen von Notenbanken, von Aktienkursentwicklungen, von Konkursen von Immobilienfonds zum Beispiel. Da bin ich davon komplett unabhängig.

Das heißt, das was mir von der Bezirksregierung, vom County zugesagt wird, das tritt ein – weil es eine Regierung ist. Und die Gesetze gibt es eben schon so lange. Das ist ein Riesenvorteil.

Der zweite Vorteil ist erstens die Höhe der Renditen im jetzigen Zinsumfeld, in dem wir uns bewegen.

Und der dritte Vorteil, speziell auch für mich: Wenn eins nicht funktioniert, dann ist die Rendite noch höher.

Gee Jay:

Ach so, ja.

Franz:

Ja? Weil ich die Absicherung durch das Haus habe.

Gee Jay:

Minimum war 5% irgendwie vom Gesetz her, oder?

Franz:

Das ist, in Florida ist das so. Das heißt, man kriegt Minimum 5% Rendite. Und es gibt Bundesstaaten, wo diese Tilgungsfrist nur sechs Monate sind. Da sind bis zu 36% Renditenauszahlungen. Also, das wird für den Immobilienbesitzer dann richtig teuer.

Gee Jay:

Okay. Ja – sind wir jetzt – ist die Frage, ob wir im Video schon so weit sind, dass Sie sich vielleicht sagen: „Moment, ich möchte mehr darüber erfahren.“ Wenn ja, habe ich was für Fans vorbereitet – und zwar unter diesem Videoclip gibt es noch einen Info-Text. Und in dem Info-Text finden Sie mindestens zwei Links – mal sehen, ob uns noch ein dritter jetzt einfällt.

Von zwei weiß ich schon. Ein Link ist nämlich zum Online-Videokurs vom Franz, wo er detailliert zeigt, wie das Ganze funktioniert, was man dazu braucht.

Zwei Sachen können wir vorher sagen, das haben wir abgesprochen gehabt: Nicht anfangen damit, wenn man nicht mehr als fünf-, besser zehntausend Euro an wirklich frei verfügbarem Kapital hat, was jetzt zeitlich ungebunden ist. Und Englischkenntnisse-Basics. Wenn man gar kein Englisch kennt – da ist eine gute Investition, erst mal Englisch-Grundkurs zu machen. Wenn man die Basics kann, dann wird man sich zurecht finden.

Der Videokurs, der ist komplett auf Deutsch – es wird alles erklärt, was man als Handwerkszeug braucht. Du gehst in die Recherchetools rein, du zeigst, wie du selber damit arbeitest.

Franz:

Ja.

Gee Jay:

Und wie viele Stunden ist der Videokurs?

Hier geht es zur Anmeldeseite zum Vorab-Webinar, in dem Sie für den Videokurs fit gemacht werden ► Anmeldeseite.

Franz:

Der Videokurs sind etwas an die vier Stunden.

Gee Jay:

An die vier Stunden. Dann ist man so weit, dass man –jedenfalls die meisten können dann selbst loslegen. Für denjenigen, der spezieller in das Thema noch einsteigen will oder andere Herausforderungen hat … würdest du auch anbieten, ein Coaching zu machen, oder ein persönliches …?

Franz:

Eins-zu-Eins-Coaching

Gee Jay:

Ein Eins-zu-Eins-Coaching. Fragen zu der ganzen Thematik können auch unter dem Videoclip gestellt werden. Da kann man beantworten – und natürlich bin ich selbst auch gespannt auf Fragen leserseits. Und dann – vielleicht gibt’s noch ein Update dazu. Das soll’s aber erst mal für heute gewesen sein: eine kleine Einführung in ein bisher fast in Deutschland noch für die Meisten noch unbekanntes Renditeobjekt sozusagen. Vielen Dank, dass Sie dieses Video bis zu Ende geschaut haben. Wenn Ihnen das soweit gefallen hat, freue ich mich über einen Daumen nach oben oder auf dem Portal die Sternchenbewertung. Und dann – bis zum nächsten Mal in einem neuen Videoclip.

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21 Kommentare zu “Deutscher Tax-Lien-Investor hilft Neulingen beim Einstieg”

  1. Roth sagt:

    Sehr gut so weit bin ich noch nicht im Buch Rich Dad, Poor Dad beim Lesen.

    Einziges Risiko was ich sehe, ist wenn der Eigentümer das Geld nicht zurückzahlt und er das Haus verwüstet oder ganz zerstört. Oder gerade eine Immobilien Krise ausbricht…

    Ach ja die Art von Anlagetipps könnte man gut in einer Neuen Seite zusammenfassen, die Anlagetipps für Smarte Bankkunden gibt.

    • Franz sagt:

      Dieses Risiko besteht, deshalb empfehle ich immer darauf zu achten, dass der Preis des Tax-Lien kleiner sein sollte als der Wert des Grundstück, dann kann die Immobilie auch abbrennen. Dadurch ist eine Mindestabsicherung gegeben.
      Wenn eine Immobilienkrise ausbricht, dann hat das keinen Einfluss auf die Rendite, da der Tax-Lien nur einen Bruchteil des Immobilienwertes kostet und sollte der Eigentümer nicht bezahlen, steigen die Chancen, das Haus zu erhalten.

  2. Patricia Stöckel sagt:

    Hallo, ich habe gehört nicht jeder Staat/County erlaubt non-residents an der Teilnahme an tax lien/deeds sales. Was ist Ihre Erfahrung?
    Wie schwer ist es so eine Tax Nummer zu bekommen?
    Danke

    • Franz Mairhofer sagt:

      Hallo Fr.Stöckel, eine Tax Nummer bzw. eine EIN (Employee Identification Number) erhält man mit der Unternehmensgründung in USA. Da man damit auch eine Postadresse in USA hat, gilt man rechtlich als „resident alien“. Eine Teilnahme an Online Tax Lien und Tax Deed sales ist dann kein Problem. Ich investiere seit 6 Jahren und hatte noch nie Probleme.

  3. Bonet sagt:

    Hallo Herr Mairhofer,
    Wo bekomme ich so eine EIN bzw. wie wird dies abgewickelt aus Deutschland? Mit welchen Kosten ist da zu rechnen für eine Unternehmungsgründung?

    • Gee Jay sagt:

      Eine EIN kann man auch selbst beantragen … aber natürlich macht ein professioneller Unternehmensgründungshelfer gleich mit. Falls das versäumt wurde macht das der CPA (= Steuerberater) auch machen.

      Unternehmensgründungen kann man auch günstiger haben, ob gleich ich zurückhaltend bei reinen Online-Plattformen bin. Bitte schauen Sie sich die Gründungsfirma genau an und fragen Sie nach weiteren Dienstleistungen wie Register Office.

      Je nach gewünschten Bundesstaat stelle ich gerne meine Kontakte zur Verfügung.

  4. Franz Mairhofer sagt:

    Hallo, eine EIN oder ITIN (Steuernummer) erhält man bei der Firmengründung in USA, diese Firmengründung kann aus Deutschland ohne Probleme erfolgen, weitere Informationen finden Sie unter https://taxlienprofi.de/faq/ Die Kosten der Firmengründung hängen davon ab, in welchem US_Bundesstaat Sie eine Fa. eröffnen und welche Art von Fa. Sie gründen möchten (ca. ab $1.000.- bis $ 5.000.-

  5. Mark Heckmann sagt:

    Guten Tag,

    Danke für die obigen Antworten.

    Haben Sie ein paar Erfahrungswerte, welche Kosten nach Gründung für die Verwaltung einer Firma in den USA, unter der Annahme, dass man alle notwendigen Tätigkeiten (z.b. Steuerberater, etc.) extern vergibt, pro Jahr ungefähr anfallen?

    Vielen Dank!

    MfG
    Mark Heckmann

    • Gee Jay sagt:

      Die Kosten eines Steuerberaters in den USA sind ziemlich flexibel. Von wenigen hundert Dollar bis zu paar Tausend. Das ist wohl das Teuerste überhaupt. Ein Postservice – Adresse in den USA mit Weiterleitung – ist günstiger. Benötigt man allerdings nur bei Countys, die Schecks per Post versenden. Darauf verzichten immer mehr Countys. Man bekommt das Geld aufs Konto aufgebucht und die Abrechnung per E-Mail. Will sagen, meine Kosten liegen deutlich unter 1.000 Dollar pro Jahr.

  6. Jörn sagt:

    Gibt’s es irgendwo einen Step-by-Step Guide von Anfang an bis Ende, der ganz klar auch auf die Nachteile eingeht?

    Liebe Grüße, habe schon alles kostenlose durch. Aber Step-by-Step gibt es wohl kaum…

    • Redaktion sagt:

      Wer sich auf die Nachteile fokussieren möchte, sollte es gleich bleiben lassen und spart sich damit viel Zeit. In Wahrheit sind Vor- und Nachteile immer persönliche Ansichtssache! Und wer alles kostenlos haben muss, ist ebenfalls nicht sonderlich richtig im Tax-Lien-Business. Überlicherweise werden Menschen für Arbeit bezahlt, oder?

  7. tika1207 sagt:

    Ich habe eine Kanadische Ltd angemeldet. Ist das von Vorteil , kann man damit auch schon arbeiten oder muß es eine US Fa. sein ?

  8. Florian Hillitzer sagt:

    Was passiert, wenn der Tax Lien genau mittels Fristeinhaltung abbezahlt wird? Dann hat mein Tax Lien keinen Wert mehr und ich bekomme keine Rendite mehr, richtig?
    Oder welche Kosten fallen an, wenn mir eine Immobilie zugesprochen wird? Dann muss ich doch regelmäßig die Steuern zahlen, die ich mit Tax Liens für andere Leute finanziere?

    • Redaktion sagt:

      Am besten Sie besorgen sich zuerst den Videokurs von Franz. Das ist eine hervorragende Grundlage für das Tax-Lien-Geschäft. Darin werden alle Basis-Fragen wunderbar beantwortet.

      Gregor hilft gerne mit seiner Erfahrung anderen Investoren, so wie neulich jemand vier Beratungsstunden gebucht und bekommen hat. Das ist jedoch ein Level weiter.

  9. Gabriel sagt:

    Ich bin am Wochenende eher zufällig auf das Thema Tax-Lien gestoßen und nun echt neugierig geworden.

    Eine Frage liegt für mich gleich auf der Hand, da offenkundig eine US Firma für die Abwicklung gegründet werden muss. Ich habe bereits in Deutschland eine Firma als Einzelunternehmer sowie Aktien. Werde ich mit der Gründung der Firma zukünftig vollumfänglich in den USA Steuerpflichtig? Ich erinnere mich hier an diverse Formulare, welche auf eine US Steuerpflicht abzielen. Entstehen mir hierdurch Nachteile oder Mehraufwand?

    Wie sieht es mit Steuerverpflichtungen für die US-Firma aus. Ist das so kompliziert wie in Deutschland (habe einen Steuerberater hierfür) oder ist der Aufwand so überschaubar, dass man dies selbst ohne weitere Kenntnisse und ohne US-Steuerberater hin bekommt?

    • Gee Jay sagt:

      Sehr gute Fragen, vielen Dank!

      Für mich persönlich sind Tax-Liens ein „Investoren-Business“, selbst wenn ich es hauptsächlich nur saisonbedingt mache und es mir zeitgleich viel Freude bereitet (ähnlich wie ein Hobby).

      Business auch, weil ich dazu einen Firmenmantel zur Ausführung nutze. Das hat den Vorteil, dass meine US-Aktivitäten nicht nach Deutschland „abstrahlen“.

      Jedes Jahr macht ein US-Steuerberater (CPA) für meine Tax-Lien-Firma eine Steuererklärung. Würde ich mir den Gewinn nach Deutschland auszahlen lassen, hätte ich das in der Einkommenssteuererklärung als Einkunft anzugeben. Das tue ich nicht, denn der Gewinn wird nicht ausgeschüttet sondern reinvestiert. Mein Plan ist in den USA mir ein schönes Tax-Lien und im logischen Folgeschritt Immobilienimperium 😉 aufzubauen.

      Das Steuerliche ist in den USA aus meiner Sicht um einiges einfacher als in Deutschland. Die Buchhaltung mache ich selbst. Dazu genügt eine Exceltablle mit den Einnahmen- und Ausgaben sowie als Anlage die Belege. Das Ausfüllen der Formulare und die elektronische Einreichung beim IRS überlasse ich dem CPA. Das ist sein Fachgebiet, nicht meins.

      • Gabriel sagt:

        Besten Dank für die Antwort. Wie sieht es mit aktuelleren Compliance-Richtlinien aus? Muss man sich da in den USA auch irgendwas komplexeres ans Bein binden?

        Wird das Geschäft nur zwischen den Gemeinden und der US Firma abgewickelt oder auch mit dem Steuerpflichtigen (Inkasso usw.)?

        Die Sache mit nach „Deutschland Abstrahlen“ ist übrigens m.E. eine Grauzone. Wenn es nach deutschen Behörden geht soll man auch ausländische Firmen (selbst wenn die nur im Ausland sitzen, man selbst aber hier Steueransässig ist) hier Melden inkl. der ganzen Bürokratie und IHK. Finde ich ehrlich gesagt auch totaler Blödsinn, aber wird leider so ausgelegt, da ich mich auch schon intensiver gedanklich und fachlich mit einer „Firmen Auswanderung“ beschäftigt habe.

        • Gee Jay sagt:

          Compliance-Richtlinien? 🤮 Bitte so etwas mit Bürokraten besprechen. Ich liebe ehrliche und einfache Lösungen.

          Man handelt direkt mit dem County (Landkreis) und in einigen Bundesstaaten auch mit Städten. Diese bedienen sich aber oftmals einer der beiden großen Abwicklungsplattformen, jedenfalls wenn man an den Online-Auktionen teilnehmen möchte. Zu Offline-Tax-Liens kann ich nichts sagen, weil ich diese nicht mache.

          Vollkommen richtig: Wer im Ausland eine Firma gründet, muss das im Folgejahr in seiner Einkommensteuererklärung angeben. Mit IHK hat das Ganze aber nichts zutun.

          • Gabriel sagt:

            > Ich liebe ehrliche und einfache Lösungen.
            Da bin ich ganz bei Ihnen! In Deutschland wird leider viel zu vieles Über-Bürokratisiert. Ich spreche aus Erfahrung als Selbstständiger!

            > Mit IHK hat das Ganze aber nichts zutun.
            Nun ich für meinen Teil bin eh ein Gegner des IHK-Zwang/-sbeitrag. Nichts desto trotz ist mein Kenntnisstand das man solange man in DE Wohnsitz hat genötigt wird die Auslandsfirma auch hier „anzumelden“ mit allen Pflichten. Finde ich auch dämlich – aber wollte es nur mal einbringen.

            Korrekt ist natürlich das man auch nichts versteuern muss, wenn man das Geld in den USA lässt und nicht rüber holt 😉

            Ich werde mich trotzdem nicht abschrecken lassen und mal schauen, dass ich mich weiter zu dem Thema Tax Liens informiere 🙂

          • Gee Jay sagt:

            Wer mit einer US-Firma in Deutschland Geschäfte machen möchte, wird sie hier anmelden und wird auch von der IHK und der Beitragszahlung erfasst. Wer mit der US-Firma aber nicht in Deutschland tätig wird, braucht sie auch nicht hier anzumelden.

            Einzig die einmalige Benachrichtigung an das Finanzamt (wie oben beschrieben), dass es diese Auslandsfirma gibt.

            Ja, weiter informieren über Tax Liens ist eine feine Sache. Franz Mairhofer (siehe oben) bietet ja einen Videokurs dazu an.

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