Immer wieder gestellte Fragen zur Eröffnung von Bankkonten in Amerika

FAQ: Kontoeröffnung in den USA

In unserer Redaktion treffen regelmäßig E-Mails mit Fragen zur Eröffnung von Bankkonten in den USA ein.

Damit Sie sich künftig das Schreiben der E-Mails sowie die Zeit bis zur Beantwortung sparen können, veröffentlichen wir hier künftig häufig gestellte Fragen und Antworten.

Kontoeröffnung für ein Studium in den USA

Frage:

Meine Tochter wird für ein Auslandssemester in die USA gehen. Kann ich für sie ein Bankkonto eröffnen, auf das ich ihr monatlich Geld überweisen kann?

Antwort:

Ja, das ist möglich. Bitte geben Sie beim Bestellprozess gleich den Namen Ihres Kindes an.

Das Mindestalter für eine Kontoeröffnung liegt bei 18 Jahren.

Für die monatliche Überweisung empfiehlt sich TransferWise, weil damit jede Menge Gebühren (Auslandsüberweisung) gespart werden.

Kontoeröffnung für Studenten ab 18 Jahren möglich

Falls Ihre Tochter noch nicht 18 Jahre alt ist, besteht die Möglichkeit, ein Gemeinschaftskonto mit Ihnen gemeinsam zu eröffnen. Bei einem Gemeinschaftskonto muss eine Person volljährig, weitere können minderjährig sein.

Eröffnung eines Corporate Accounts

Frage:

Ich interessiere mich für Ihr Angebot, ein Bankkonto in den USA zu eröffnen. 

Außerdem benötige ich einen Corporate Bank-Account für meine US-Firma, welche ich erst letzten Monat eröffnet habe.

Antwort:

Bei der Eröffnung von privaten „checking accounts“ in den USA können wir weiterhelfen: Service-Angebot – eine geschäftliche Nutzung gestattet die Bank nicht.

Bei der Eröffnung von Geschäftskonten für US-Firmen können wir nur behilflich sein, wenn diese über einen unserer Partner gegründet wurden.

Ich weiß nicht, wie Sie Ihr Unternehmen in den USA gegründet haben, aber die meisten Gründungsagenturen können nicht bei der Kontoeröffnung helfen. Nicht alles, was in diesem Sektor passiert, ist immer sehr gut, deswegen sind die Banken verständlicher­weise zurückhaltend geworden.

Man kann heutzutage nur empfehlen alles aus einem Guss zu nehmen, damit man nicht auf einer handlungsunfähigen US-Gesellschaft sitzen bleibt. Ideal ist eine Gründung+Steuerberatung/Buchhaltung+Bankkonto-Kombination.

Bitte lesen, bevor Sie eine Firma in den USA gründen!

Es empfiehlt sich, eine Firmengründung im Ausland immer professionell zu planen. Die wichtigsten Punkte, damit eine Auslandsgesellschaft handlungsfähig wird, sind:

  • Gründung des Unternehmens in der passenden Rechtsform, im passenden Bundesstaat, mit den passenden und rechtlich sauber formulierten Gründungsunterlagen (Anfangsfehler können sich später als sehr teuer herausstellen.)
  • Buchhaltung und Steuerberatung (Von Anfang an äußerst akkurat arbeiten, versäumte Termine oder nicht nachvollziehbare Geschäftsentwicklung können ebenfalls sehr teuer werden.)
  • Bankkonto auf den Namen der Firma (Im Gegensatz zur Firmengründung kann man ein Business Account – ein Geschäftskonto bei einer Bank – nicht einfach online bestellen. Jedenfalls nicht bei einer renommierten US-Bank. Wie schwer es ist, ein US-Bankkonto auf eine US-Firma für Ausländer zu eröffnen, zeigt, dass fast alle Gründungsagenturen die Kontoeröffnung aus ihrem Angebot rausgenommen haben.)

Solche Komplettpakete „Gründung + Buchhaltung / Steuerberatung + Bankkonto“ findet man nicht auf den Webseiten bei Discount-Gründungs­agenturen. Die Folge ist, dass leider täglich Firmen gegründet werden, die später handlungsfähig herumliegen, weil keine Bank gefunden wird, die bereit ist ein Konto zu eröffnen.

Eine Kontoeröffnung für eine Firma eines Ausländers (jede Bank schaut immer durch die Rechtsform auf die Eigentümer) kann erfolgen, wenn man gute Kontakte hat, die quasi für einen „bürgen“. Das sind grundsätzlich Leute vor Ort wie ein Steuerberater, weil er ja im besten Fall die ordnungs­gemäße Buchführung macht.

Wenn ein Unternehmen lokal gegründet wird und vor Ort die Buchhaltung bei einem bekannten Steuerberater machen lässt, dann ist eine Bank viel eher bereit ein Bankkonto für eine Firma in ausländischer Hand zur Verfügung zu stellen. Warum? Ganz einfach: Das Risiko, dass mit dem Konto etwas schiefgeht, ist wesentlich geringer! Banken vermeiden gerne Risiken.

Wo wir helfen können:

In einigen wenigen US-Bundesstaaten können wir über unser Netzwerk so ein „Sorglos-Paket“ empfehlen. Sie können sich gerne in der Frühphase der Unternehmensplanung bei uns melden und wir stellen die Kontakte her.

Wo wir nicht helfen können:

Anfragen nach dem Motto: Ich habe neulich (günstig) eine US-Firma gegründet. Jetzt brauche ich schnell noch ein Bankkonto … funktionieren nicht. Anfragen dieser Art sind zwecklos.

Es ist nicht empfehlenswert, eine US Company zu gründen, ohne vorher eine Kontoeröffnung abgesprochen zu haben.

Kontoeröffnung für Auswanderung

Frage:

Meine Frau und ich nehmen an der Green-Card-Verlosung teil. Können wir vorab über Sie ein Bankkonto in den USA eröffnen?

Antwort:

Ja, das ist möglich. Es besteht die Möglichkeit, ein Gemeinschaftskonto zu eröffnen, bei dem jeder eine MasterCard bekommt. Viel Glück, dass Sie gezogen werden!

Kontoeröffnung für Privatpersonen als Einzel- oder Gemeinschaftskonto möglich

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4 Kommentare zu “FAQ: Kontoeröffnung in den USA”

  1. Maya Lorenz sagt:

    Hallo,
    tolle Seite mit vielen hilfreichen Infos. Zu meiner Frage, fallen für den Kontoinhaber in den USA Steuern an, wenn er Geldeingänge auf seinem amerikanischen Konto erhält, welche aus D kommen?
    Beispiel1: USA Amerikaner mit Wohnsitz in den USA bekommt Geld aus D überwiesen, für ihn steuerschädlich? Gibt es einen Unterschied, wenn er das Geld von seinem eigenen deutschen Konto überweist oder wenn der Überweiser eine andere Person ist?
    Beispiel2: Deutscher mit Wohnsitz in Deutschland überweist von seinem deutschen Konto Geld auf sein amerikanisches Konto, gilt das als Einkünfte für die USA Steuerbehörden?

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